Der Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsmarkt befindet sich im Wandel.
Mandanten fordern eine umfassendere Beratung, qualifizierte Mitarbeitende sind rar gesät und der Drang nach Digitalisierung und Automatisierung nimmt zu.
Zudem ist der Markt stark fragmentiert. In Deutschland existieren rund 95.000 Steuerberatungskanzleien, davon 85% mit weniger als 10 Mitarbeitenden. Insbesondere für die kleineren Einheiten dürften die kommenden Jahre zunehmend herausfordernd werden. Gleichermaßen kann dies jedoch auch eine Chance sein.
Viele Investoren und größere Einheiten wollen diese Chance nutzen und verfolgen bereits gezielte Buy-and-Build-Strategien in diesem Segment. Aber ist die Umsetzung wirklich so „einfach“? Was könnten mögliche Fallstricke sein?
Diesen Fragen haben wir uns u.a. bei unserem letzten Event im Drivers & Business Club Germany zusammen mit unseren Kooperationspartnern Dr. Johannes Baier & Thorsten Rohde, Mag. iur. von ROHDE BAIER Rechtsanwälte, Dr. Sascha Haggenmüller & Wolf-Heinrich Werling von Radial sowie Sebastian Schweiger & Bernd Steinhöfer von Schweiger und Steinhöfer PartG mbB Steuerberater gestellt.
Außerdem konnten Johannes Irlbacher von neo Kanzlei und Christian Neuser von DATEV eG spannende Einblicke geben.
Wir waren uns einig, dass die Investmenthypothese vielversprechend klingt, jedoch auch einige Herausforderungen in der Praxis zu bewältigen sind. Aus unserer Sicht ist vor allem ein funktionierendes Change Management essenziell, um die kulturellen Unterschiede zwischen den Kanzleien zu überwinden. Nur so kann aus einem Geflecht an regional verankerten Einheiten eine funktionierende Beratungsgruppe werden.
Vielen Dank für den spannenden Austausch mit tollen Gästen in einer außergewöhnlichen Location!